Entgiftung

 

Wann sollte man entgiften?

Ganz am Anfang steht die vermehrte Ohrenschmalzbildung, interessanterweise vorwiegend zuerst am linken Ohr. Über das größte Ausscheidungsorgan des Körpers, die Haut, versucht nun der Organismus die Gifte loszuwerden, was sich durch Sekretbildung an der Hautoberfläche, vermehrte Schuppenbildung und unangenehme Gerüche bemerkbar macht.

(Tränende Augen, glanzloses, mattes Fell, verstärkter Fellwechsel sind auch typische Symptome einer Fehlfunktion der Entgiftungsorgane.)

Das löst oft Juckreiz aus und ist der ideale Nährboden für Bakterien und Parasiten wie Milben und Flöhe. Hinzu kommt oft noch die Verstopfung der Talgdrüsen, wodurch früher oder später Infektionen der Haut ausgelöst oder gefördert werden können. In weiterer Folge kommt es zu Verdauungsproblemen mit Durchfall oder Verstopfung und zu Gewichtsverlust, weil der Stoffwechsel nicht mehr funktioniert und die Nährstoffe vom Organismus nicht mehr aufgenommen werden können.

 

Was sind Entgiftungsorgane?

Leber und Nieren sind die wichtigsten Entgiftungsorgane. Solange sich die chemischen und toxischen Belastungen im Rahmen halten, sorgen diese Organe für ein gesundes Gleichgewicht im Körper des Hundes.

Wenn die Belastungen jedoch über das individuelle Kapazitätsvolumen des Hundes hinausgeht, die Schadstoffe nicht mehr verarbeitet und neutralisiert werden können und der Organismus nach und nach vergiftet wird, ergreift der Körper Gegenmaßnahmen, die man unbedingt richtig deuten sollte, da es ansonsten zum Zusammenbruch des gesamten Stoffwechsels kommen kann.

Die Diagnose „ Futtermittelallergie“ mit den therapeutischen Maßnahmen von Diätfutter über Antibiotika bis hin zu Cortison kann die Symptome kurzfristig lindern, jedoch das Grundproblem, die Vergiftung wird dadurch nicht gelöst.

 

Was hat der Darm damit zu tun?

Da der Darm häufig nur als Verdauungsorgan gesehen wird, möchten wir diese mal richtigstellen. Genau wie bei uns Menschen ist es auch bei den Hunden. 80% des Immunsystems sitzt im Darm und dort beginnt auch die Gesundheit. Durch ungeeignete Nahrung wie Eiweiß, Zucker, Zusatz- und Konservierungsstoffe verkleben die Darmzotten und werden so in der Funktion um das Stoffwechselgeschehen und die Vitaminresorption stark beeinträchtigt.

Als Folge daraus entstehen Ablagerungen die über die Darmwände, den Zotten und auch die Blutbahn und somit zu den Organen Leber und Nieren gelangen.

Um diesem entgegenzuwirken, ist es wichtig, den Darm zu reinigen und ihn beim Wiederaufbau einer gesunden Flora zu unterstützen. Zusätzlich sollte man sich auch Gedanken über eine Futterumstellung auf „Roh“ machen, somit wird ein erneutes Zuschlacken des Darmes verhindert.

 

Alle dafür erforderlichen Artikel sowie Anleitung sind im Laden erhältlich.

 

Quelle: Seminar bei Cdvet

 

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