Ernährung von Welpen und Junghunden

Die Entscheidung ist gefallen, ein neues Familienmitglied auf vier Pfoten zieht ins Haus ein. Alle sind begeistert und jeder spielt und kuschelt mit dem kleinen, was dem natürlich sehr gefällt.

Damit diese Liebe lange anhält und alle glücklich sind gibt es hier ein paar Tipps und Ratschläge.

Bestimmt  hat der Züchter Trockenfutter mitgegeben oder vielleicht Dosenfutter. Nun ist man aber meistens damit überfordert was das richtige und gesunde Futter für den kleinen Vierbeiner ist.

Wir helfen Ihnen dabei das richtige und gesunde Futter zu finden.

 

Man kann kaltgepresstes Trockenfutter füttern, Reinfleischdosen  oder BARFEN.  Unserer Meinung nach ist die natürlichste Fütterung die Rohfütterung und mit der kann man ab der 10-12 Woche anfangen.

Gerne beraten wir Sie bei uns im Laden, errechnen die Futtermenge und helfen bei Problemen.

 

Generell ist folgendes zu beachten:

Da auch Welpen mehrmals täglich gesäugt werden, sollte die Futterportion auf anfangs 4-5-mal täglich, nach 2-3 Monaten auf 3-4-mal täglich aufgeteilt werden

(Gewicht wöchentlich kontrollieren und Futtermenge anpassen)

Hat der Hund das Alter von 1 Jahr erreicht, gilt er als Erwachsen und kann auf 2 Mahlzeiten umgestellt werden.

Bei heranwachsenden Hunden empfiehlt sich gerade in der Wachstumsphase die Gelenke, Sehnen, Muskeln, Bänder und Bindegewebe zu stärken damit es im Alter weniger Probleme gibt.

Die Fütterung sollte nach dem spielen oder nach dem Spaziergang erfolgen.

 

Zuviel Bewegung – ein schwerer Fehler

Bewegen ja, spielen, soviel er will. Aber: Nie zur Bewegung zwingen. Je jünger der Hund, umso länger die Pausen beim Spazieren gehen. Vor allem kleine Welpen immer wieder eine Zeit lang tragen.

Hunde wachsen schnell und man gewinnt leicht den Eindruck, dass sie schon nach wenigen Monaten erwachsen sind. Wer seinen jungen Hund nun kilometerlange Spaziergänge machen lässt oder vielleicht sogar am Fahrrad mitführt, darf sich nicht wundern, wenn der Hund Gelenkschäden bekommt.

 

Der Welpe mag nicht fressen

Das kommt oft vor besonders bei jungen Welpen. Da hat man sich die Mühe gemacht alles zusammenzustellen, da kommt der Vierbeiner schnuppert, schaut Sie an, dreht sich um und geht.

Die Wölfe zum Beispiel füttern ihre Welpen. Sie würgen angedaute Fleischteile aus, reißen Stücke aus dem Beutetier und bieten es im Maul den Welpen an.

Vom Prinzip her sollte man jetzt kleine Bällchen formen und den Welpen aus der Hand füttern.

Es ist auf jeden Fall ein Versuch wert.

 

Vorsicht vor Stärke und Zucker

Hunde sind Fettverwerter und brauchen keine Stärke und Zucker denn sie holen diese über Glycongen aus dem Muskelzellen und der Leber und aus Glycoproteinen.

Stärke und Zucker sind in: Getreide, Reis, Bananen, Kartoffeln, Nudeln und was sonst noch so an Stärketrägern vorkommt. Bei mehr als 30% Stärke ist die Bauchspeicheldrüse überfordert und früher oder später kann es Probleme wie z.B. Diabetes geben.

 

Welpenschule:

Egal ob der Hund groß oder klein ist, Erziehung und sozialer Kontakt ist wichtig.

Welpenschutz gibt es nicht und man kann wenn man eine Hundeschule besucht viel lernen und Kontakte knüpfen.

 

 

Quelle: Seminar Pernaturam
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