Giardien

Zur Darmbesiedlung gehören mehr als tausende Arten. Bei Hunden sind es auch Kokzidien, Giardien und Würmer, auch wenn es uns Menschen nicht so ganz passt.

Die Darmflora hat die Aufgabe gemeinsam mit dem Immunsystem ein Gleichgewicht zu schaffen, also das Überhandnehmen bestimmter Arten zu begrenzen oder sogar zu beseitigen. Viele Hunde haben Giardien bekommen aber keinen Durchfall, oft kommt es bei der Kotprobe heraus und dann sollte man handeln.

 

Symptome:     - Der Giardien Stuhl ist meist sehr fettreich, schleimig ohne Blut.

                     - Darmschmerzen, Krämpfe, Übelkeit, Unwohlsein, Appetitlosigkeit, leichtes

                       Fieber, Schüttelfrost und oft auch Gewichtsverlust.

 

Giardien haben einen sehr ursprünglichen Stoffwechsel. Sie gewinnen ihre Energie durch Vergärung. Ihr Bedarf an Stärke und Zucker ist deshalb sehr hoch. Also wer seinen Hund mit Trockenfutter füttert, fördert Giardien.

 

Was sollte man tun:

Als erstes auf Kohlehydrate verzichten. Das heißt kein Trockenfutter mehr und auch keine Nahrungsmittel wie Reis, Mais, Nudeln und Kartoffeln. Am besten nur noch Reinfleischdosen ohne künstliche Zusatzstoffe oder roh ernähren also BARFEn.

Bitte auch die Leckerlis umstellen.

 

Gegen den Durchfall empfehlen wir Schafskäse, echten Feta, zu füttern. Dieser wird mit Kräutergarten gemischt (entsprechende Mittel für den Darm erhalten Sie im Laden). Ab dem  3. Tag kann mit der Reinfleischdose sowie den dazugehörigen Zusätzen begonnen werden

Nach ungefähr 10 Tagen haben sie das Problem im Griff. Sollte jedoch eine Antibiotika Behandlung erfolgt sein, dauert der Aufbau der Darmflora etwas länger.

 

Die Erfahrung zeigt uns, dass mit entsprechend pflanzlichen Mittel der Giardienbefall gut behandelbar ist.

 

Um Ihr Gewissen zu beruhigen können Sie den Schlafplatz usw. Ihres Vierbeiners desinfizieren. Auch für dieses Problem haben wir Mittel, denn auch hier geht es ohne Chemie.

 

Quelle: Seminar PerNaturam
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